Mobilität passend versorgen

Rollstühle, die zum
echten Alltag passen

Standard, leicht, aktiv oder elektrisch: Hier ordnen Sie die Bauarten ein, sehen konkrete Modelle aus unserer Datenbank und bereiten die Auswahl mit den entscheidenden Maßen und Alltagsfragen vor.

Moderner Aktivrollstuhl für eine individuell angepasste Mobilitätsversorgung
Nicht das Etikett entscheidet.Passform, Antrieb, Umgebung und Nutzungsdauer gehören zusammen.
In drei Schritten

Nicht mit der Marke beginnen.
Mit der Aufgabe beginnen.

  1. 01

    Wer fährt?

    Selbst über Greifreifen, mit den Füßen, elektrisch oder überwiegend durch eine Begleitperson?

  2. 02

    Wo wird gefahren?

    Wohnung, Arbeitsplatz, Bordsteine, Gefälle, Aufzug, Auto und Abstellplatz verändern die Anforderungen.

  3. 03

    Wie wird gesessen?

    Sitzbreite, Sitztiefe, Sitzhöhe, Rückenunterstützung und tägliche Sitzdauer bestimmen die Konfiguration.

Bauarten verständlich

Sechs Lösungen für unterschiedliche Situationen

Die Bezeichnungen sind keine Qualitätsstufen. Jede Bauart löst eine andere Aufgabe – und innerhalb jeder Gruppe unterscheiden sich die Konfigurationen deutlich.

01

Standardrollstühle

Für zeitweise Mobilität und Situationen, in denen überwiegend eine Begleitperson schiebt. Robust, aber meist schwerer und weniger individuell einstellbar.

31 geprüfte ModelleVergleich öffnen →
02

Leichtgewichtrollstühle

Eine leichtere, besser konfigurierbare Zwischenstufe – besonders interessant, wenn der Rollstuhl gefaltet oder regelmäßig verladen wird.

34 geprüfte ModelleVergleich öffnen →
03

Aktiv- und Adaptivrollstühle

Auf Körpermaße, Fahrstil und Alltag abgestimmte Rollstühle für Menschen, die häufig selbst über die Greifreifen fahren.

16 geprüfte ModelleVergleich öffnen →
04

Pflege- und Multifunktionsrollstühle

Sitzkantelung, verstellbare Rückenwinkel und Positionierung unterstützen langes Sitzen, Pflege und Druckentlastung.

6 geprüfte ModelleVergleich öffnen →
05

Elektrorollstühle

Elektrischer Antrieb, anpassbare Steuerungen und optionale Sitzfunktionen ermöglichen Mobilität bei eingeschränkter Arm- oder Handkraft.

0 geprüfte ModelleVergleich öffnen →
06

XXL-Rollstühle

Verstärkte Rahmen und größere Sitzbreiten für höhere Belastungen – bei weiterhin sorgfältiger Anpassung von Sitz und Antrieb.

8 geprüfte ModelleVergleich öffnen →
Passform vor Ausstattung

Vier Maße, die man nicht raten sollte

Die alte Produktdatenbank stellte Sitzbreite, Sitztiefe, Sitzhöhe und Gesamtmaße bereits gegenüber. Heute ordnen wir diese Werte so ein, dass sie in der Beratung wirklich nutzbar werden.

Rollstuhl richtig aufmessen →
Sitzbreite
Genug Platz ohne unnötigen seitlichen Spielraum. Sie beeinflusst Halt, Druck und Erreichbarkeit der Greifreifen.
Sitztiefe
Trägt die Oberschenkel, ohne in der Kniekehle zu drücken oder das Becken nach vorn zu schieben.
Sitzhöhe
Wichtig für Fußkontakt, Transfers, Tischhöhen und einen möglichen Trippelantrieb.
Gesamtbreite
Entscheidet an Türen und Aufzügen. Sie ist nicht mit der Sitzbreite gleichzusetzen.
Vor der Erprobung

Was ein Datenblatt nicht für Sie entscheiden kann

Wohnung und Wege

Messen Sie die engste Tür, Aufzug und Kofferraumöffnung. Notieren Sie Schwellen, Gefälle, Teppiche und Stellen, an denen gewendet werden muss.

Kraft und Bedienung

Greifreifenposition, Radsturz, Übersetzung, Bremsen und Steuerung müssen erreichbar und kontrollierbar sein – auch bei Müdigkeit.

Transport

Faltmaß und Gewicht betreffen das Verladen. Für die Nutzung als Fahrzeugsitz zählt ausschließlich die konkrete, aktuelle Herstellerfreigabe.

Nachkontrolle

Schmerzen, Hautstellen, veränderte Fähigkeiten oder ein neuer Alltag sind Gründe, Sitzposition und Konfiguration erneut prüfen zu lassen.

Gut vorbereitet ins Sanitätshaus

Vergleichen, messen, dann erproben.

Nehmen Sie Versorgungsziel, Körpermaße, Fotos enger Bereiche und typische Wege mit. So wird aus einer langen Modellliste eine begründete Auswahl.

Häufig gefragt

Kurze Antworten zur Rollstuhlversorgung

Welche Rollstuhlart passt für den dauerhaften Eigenantrieb?

Für häufiges selbstständiges Fahren kommen meist individuell angepasste Aktiv- oder Adaptivrollstühle infrage. Kraft, Beweglichkeit, Sitzposition und typische Wege müssen gemeinsam beurteilt werden.

Wie wird die richtige Sitzbreite bestimmt?

Gemessen wird die Körperbreite im Sitzen. Hinzu kommt nur der notwendige Bewegungsspielraum. Zu viel Breite verschlechtert seitlichen Halt und den Weg zu den Greifreifen; zu wenig Breite erzeugt Druck.

Kann ein Rollstuhl über die Krankenkasse bezahlt werden?

Bei medizinischer Notwendigkeit kann ein Rollstuhl ärztlich verordnet und beim zuständigen Kostenträger beantragt werden. Die konkrete Versorgung richtet sich nach Bedarf, Erprobung, Vertragspartnern und Genehmigung.

Darf jeder Rollstuhl als Sitz im Auto verwendet werden?

Nein. Dafür sind die konkrete Herstellerfreigabe, die Ausstattung des Rollstuhls und ein geeignetes Rückhaltesystem maßgeblich. Ein pauschaler Crashtest-Hinweis reicht nicht aus.