Passende Empfehlungen
Wenn Sie über einen dieser Links kaufen, können wir eine Provision erhalten. Für Sie ändert sich der Preis nicht.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Wünsche und vorhandene Fähigkeiten der betroffenen Person einbeziehen
- Entlastung, Hautschutz und sichere Handhabung zusammendenken
- Anwendung und Transfer praktisch zeigen lassen
Die Matratze für ein Pflegebett – verständlich erklärt
Ein Pflegebett ist nur so gut wie die Matratze. Die Qualität der Matratze ist für eingeschränkte Menschen von besonderer Voraussetzung. Nicht nur die Funktionen des Pflegebettes ist ausschlaggebend, vielmehr ist auch der Härtegrad der Matratze wichtig. Je nach körperlicher Voraussetzung muss die Matratze unterschiedliche Anforderungen erfüllen.
Die Standardmatratze / Weichlagerungsmatratze
Wenn ein Pflegebett ausgeliefert wird, ist immer eine Matratze dabei. Diese Standardmatratze erfüllt nur die grundlegendsten Anforderungen an den Liegekomfort. Mit ca. 12 bis 14 cm Dicke der Matratze ist diese sogenannte Weichlagerungsmatratze für Benutzer zwischen 60 und 120 kg geeignet. Wenn kein Übergewicht oder ein Dekubitus bestehen, ist dieser Weichlagerungsmatratze zum Liegen gut geeignet.
Die Anti-Dekubitus-Matratze / AD-Matratze
Gegen einen Dekubitus kann wirksam mit einer speziellen Matratze vorgegangen werden. Wenn der Mensch bettlägerig ist und bereits einen Dekubitus ab Grad Eins oder Zwei aufweist, ist es notwendig sofort zu handeln. Eine passende Anti-Dekubitus-Matratze sollte mindestens für ein Grad höher als der bestehende Dekubitus ausgelegt sein.
Durch den speziellen Schaumstoff oder die Struktur der AD-Matratze kann das Körpergewicht wirksam auf die gesamte Auflagefläche verteilt und dem Dekubitus somit entgegengewirkt werden.
Die Schwerlastmatratze
Bei übergewichtigen Menschen reicht eine normale Matratze nicht aus. Jeder Herstellereiner Matratze hat anhand von verschiedenen Testmethoden für die eigenen Matratzen spezielle Nutzergewicht-Bereiche ermittelt. Diese Bereiche sollten mit seinem eigenen Körpergewicht ein ca. 20 Kilogramm-Spielraum bis zum maximalen oder ca. 10 Kilogramm zum minimalen Nutzergewicht der Matratze einhalten.
Dies ist besonders bei Menschen wichtig, die zu Wassereinlagerungen neigen und bei zukünftigen Wassereinlagerungen einen gewissen Spielraum zu haben. Dies verhindert ein zu schnelles Durchliegen des Schaumstoffes und gewährleistet eine langfristige Dekubitusprophylaxe.
Zusätzlich zur Matratze
In Ausnahmefällen kann es angebracht sein, spezielle Lagerungskissen zu verwenden. Damit erreicht man eine gute Positionierung im Pflegebett.
So können Sie jetzt vorgehen
- Belastende oder unsichere Pflegesituationen benennen
- Wohnumfeld und benötigte Unterstützung prüfen
- Geeignete Hilfsmittel fachlich auswählen und einweisen lassen
Häufige Fragen
Was ist bei „Die Matratze für ein Pflegebett“ besonders wichtig?
Matratze Pflegebett Entscheidend bleibt immer, wie gut die Lösung zur persönlichen Situation und zum Alltag passt.
Wie gehe ich am besten vor?
1. Belastende oder unsichere Pflegesituationen benennen. 2. Wohnumfeld und benötigte Unterstützung prüfen. 3. Geeignete Hilfsmittel fachlich auswählen und einweisen lassen.
Wer kann persönlich beraten?
Je nach Thema helfen ärztliches, pflegerisches oder therapeutisches Fachpersonal, Pflegeberatungsstellen sowie qualifizierte Sanitätshäuser und Leistungserbringer.