Warum benötige ich überhaupt ein Toilettenstützgestell?
Im bundesweiten Durchschnitt sind die Toiletten für die Generation 60+ viel zu tief angebracht. Die ältere Generation hat beim Hinsetzen und Aufstehen von und auf die Toilette durch fehlende Muskelkraft und Gelenkschmerzen große Probleme. Um diesen zu entgehen, ist eine Toilettensitzerhöhung häufig die erste Wahl. Doch was tun, wenn man keine Toilettensitzerhöhung bekommt, weil diese einfach nicht auf die Toilette passt?
Ein Toilettenstützgestell ist hier die beste Lösung! Dieses wird so um die Toilette gestellt, dass sich links und rechts von der Toilette die beiden Armlehnen befinden. Der Benutzer kann sich dann beim Hinsetzen und wieder Aufstehen gut aufstützen und somit die Beine entlasten. Diese Unterstützung beim Aufstehen und Hinsetzen erleichtert den Toilettengang um ein Vielfaches. Allein der Aspekt, dass dabei weniger Schmerzen entstehen, ist für viele Menschen eine besondere Erleichterung.
So bekomme ich ein Toilettenstützgestell
Wie alle Hilfsmittel kann diese Stützhilfe für die Toilette über die Krankenkasse beantragt werden. Dazu muss der Hausarzt oder die Klinik das Rezept "Toilettenstützgestell" ausstellen und du musst es beim Sanitätshaus einreichen. Im Idealfall erfolgt vor der Rezeptausstellung vor Ort im Badezimmer noch durch ein zuständiges Sanitätshaus eine Begutachtung, welches zusätzlichen Bedarf ermittel und die häuslichen Gegebenheiten einschätzt.
Alternativen für den Toilettengang
Es gibt Alternativen zum Toilettenstützgestell. Nicht in jeder Wohnung und nicht in jedem Bad ist ausreichend Platz für einen Toilettenstützgestell oder es bietet sich einfach eine bessere Lösung an. Interessante Alternativen, die das Aufstehen und Hinsetzen auf der Toilette erleichtern und den Armen Halt geben, gibt es einige. Man kann Haltegriffe an die Wände bohren, eine Toilettensitzerhöhung mit Armlehnen verbauen oder eine Boden-Deckenstange neben die Toilette Stellen, an welcher man sich auch festhalten kann.